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Hirtenzug 2010





Wir Ziehen mit Begleitfahrzeugen und den Schafherden;
geplante Route

>>> Der Film zum Hirtenzug kann hier bestellt werden >>>

>>> Unsere Schäfer im Portrait >>>

>>> Wir danken den Sponsoren des Hirtenzuges >>>

>>> Bildergalerie des Hirtenzuges ab August 2010 >>> 

>>> Bildergalerie vom Start in Berlin bis Ende Juli >>>

>>> Interne und externe Pressemeldungen  >>>

 

Wer möchte das Wasserfass und/oder den Schäferwagen des Hirtenzuges 2010 käuflich erwerben? Interessenten wenden sich bitte an Dr. Stefan Völl, s.voell@bauernverband.net !

 

 

Schafherden ziehen durch Europa – für eine bessere Zukunft


Schafe sind sympathisch.
Das weiß jeder.
Schafe schmecken gut.
Das wissen viele.
Was Schafe für uns alle leisten, ahnt kaum jemand.
Genau das will der Staffellauf der Wanderherden deutlich machen.


Der Nutzen, den Schafe und Ziegen für die Allgemeinheit erbringen, ist groß:
- hochwertige Lebensmittel,
- nachwachsende Rohstoffe,
- schöne Landschaften,
- Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere,
- Schutz des Bodens vor Wind und Wasser,
- Schutz des Trinkwassers vor Schadstoffen aus Luft und Regen,
- Schutz der Luft durch CO2-Abbau und Sauerstoffproduktion
- bis hin zu Arbeitsplätzen auf dem Land
- und Attraktionen für Einheimische und Gäste
die Liste wird lang.


Aber: Selbst der bescheidenste Schäfer kann schon lange nicht mehr von seinen Lämmern und der Wolle leben.
Jeder Betrieb ist auf öffentliche Gelder angewiesen.
Der Steuerzahler wird auf Dauer nur dann Geld für Schafe und Ziegen bereitstellen, wenn er weiß, was er davon hat.


Es gibt  zwei Bereiche, die uns Schäfer zum Aufgeben zwingen:
- die Wirtschaftlichkeit
- und die Bürokratie.


In beiden Bereichen ist für die Schäfereien die Grenze des Machbaren erreicht.
Wenn die Schäfer nicht immer schon äußerst bescheiden dort geweidet hätten, wo andere nichts mehr erwirtschaften, gäbe es den Beruf schon lange nicht mehr.
Seit vielen Jahren laufen uns die Kosten weg, ohne dass wir unsere Preise erhöhen könnten. Mehr (oder sollten wir sagen: weniger) geht nicht mehr!
Werden z.B. Naturschutzflächen maschinell gepflegt, werden die weit höheren Kosten selbstverständlich bezahlt. Da käme niemand auf die Idee, Preise von vor 25 Jahren anzubieten.


Genauso dramatisch ist die Belastung durch Verwaltung und Kontrollen.
Auch in der Schafhaltung behindern sich Vorschriften gegenseitig oder verschlimmern den Zustand.
Bestes Beispiel: Die Einzeltierkennzeichnung. Dieses Bürokratie-Monster ist so kompliziert und unpraktikabel, dass viele Fehler wahrscheinlich werden.  Kosten und Kontrollrisiken wachsen ins Uferlose. Die Schäfer bleiben dabei auf der Strecke.


In beiden Punkten brauchen wir schnelle Ergebnisse, keine Versprechungen.


Wir machen den Hirtenzug, um unseren Mitmenschen zu zeigen, was sie an uns haben, warum es sich für sie lohnt, in den Fortbestand der Schäfereien zu investieren.


Dabei nehmen die Wanderherden einen besonderen Platz ein. Sie sind so etwas wie die fliegende Feuerwehr. Schnell sind sie dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Sei es im Sommer in Naturschutzgebieten oder im Winter auf Flächen, die nicht mehr abgeerntet werden konnten.
Mobil, flexibel, allzeit bereit.


Bei diesen Einsätzen stoßen wir allerdings zunehmend auf Unverständnis bei verschiedenen Anwohnern.  Den Einen stört es, wenn ein Lamm seine Mutter ruft. Der Andere fürchtet Flecken auf der Alufelge, wenn ein paar Köttel auf der Fahrbahn liegen. Es ist so, als wenn man sich ärgert, dass die Straße nass wird, wenn die Feuerwehr löscht. Das Eine geht nicht ohne das Andere.


Mit dem Hirtenzug wollen wir zeigen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei den Schafen und Ziegen konkurrenzlos günstig ist. Das selbst dann, wenn die Entlohnung für unsere Leistungen auf eine realistische Höhe angepasst wird.  Wir wollen zeigen, dass jeder von unserer Arbeit profitiert.


Wir haben Freude an unserer Arbeit und unseren Mitmenschen.  Unser   Hirtenzug ist auch ein Ausdruck dieser Lebensfreude!

 

Die geplante Route können Sie hier einsehen, geben Sie den Suchbegriff "Hirtenzug" ein: http://www.stepmap.de/atlas.php

 

Ergänzende Infos zum Hirtenzug finden Sie hier:

Deutscher_Gruenlandtag2010.pdf   17.8 K
Spenden_sammeln_gegen_EU.pdf   27 K